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25. - 27. Februar 2022

Dem einen oder anderen historisch interessierten Zeitgenossen ist vielleicht der in der Mitte der 1980er Jahre produzierte und seitdem schon oft wiederholte Mehrteiler „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ noch in Erinnerung. Die in diesem Titel unterstellte Alterität verweist griffig auf einige im
populären Geschichtsbild verankerte Beurteilungen der beiden Länder: Hier der sich unter gewaltigen Anspannungen „großgehungerte“, militärisch ausgerichtete Macht­staat – dort das seine bedeutenden Ressourcen in eine glänzende Hofkultur und in den Erwerb der polnischen Krone einbringende, aber dafür mit dem Preis des politischen Abstiegs bezahlende Territorium. Die Tagung wird den Facettenreichtum der wechselvollen preußisch-sächsischen Beziehungsgeschichte erläutern und den Ursachen und Folgen der verschiedenen Entwicklungswege in Staat und Gesellschaft nachgehen.

Leitung: Jörg Memmer
Veranstaltungsnummer 22-009
Eine Veranstaltung der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein

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